logotype
  • image1 Mit dem Zeichenstift in Photoshop nachgezeichnete Konturen verwandeln ein Foto in eine Vektorgrafik.
  • image2 Orangenbaum in der Naehe von Soller auf Mallorca. Fotoeffekt durch Kombination verschiedener Fuelloptionen.
  • image3 Am Trafalgar Square in London. Kombination von Filtern und Einstellungsebenen.
  • image4 Am Strand von Port Pollensa auf Mallorca. Retroeffekt durch Filtertechniken und Farbvariationen.
  • image5 Biene auf Zierlauch. Effekt durch Kombination verschiedener Filter und Fuellmethoden.

"Don't make them sexual - make them crazy instead"

... lautet der Untertitel, unter dem meine 1997 verfasste Magisterarbeit "Screwball-Comedies als Produkt ihrer Zeit" nun im Diplomica-Verlag veröffentlicht ist.

Der Untertitel ist ein Zitat von Ed Sikov, welches sozusagen die Quintessenz dieser Genre-Definition beschreibt, da die Zensur-Richtlinien Hollywoods in der Entstehungszeit der Screwball-Comedies sehr verschärft waren und der Erfindungsreichtum der Regisseure, bei den Inszenierungen diese Richtlinien zu umschiffen, entsprechend gefragt war.

 

Bisher nur wenige eindeutige Genre-Definitionen

Wenn heutzutage eine Romantische Komödie in die Kinos kommt, verwenden Redakteure in ihrer Film-Besprechung gerne den Begriff „Screwball Comedy“ und beziehen sich damit auf dieses recht alte und ebenso beliebte Film-Genre. Woher der Begriff kommt und ob er den betreffenden Film tatsächlich richtig klassifiziert, ist dabei allerdings offenbar den wenigsten klar.

 

Herkunft des Begriffes

Ursprünglich als Fachbegriff in der Sprache des Baseball beheimatet, wurde der Ausdruck „screwball“ nämlich im us-amerikanischen Slang später auch für eine verrückte, völlig irrational agierende Person verwendet. Dieser Umstand grenzt eine Genre-Definition zumindest schon einmal soweit ein, dass sich wenigstens ein paar der Protagonisten eines Filmes exzentrisch verhalten müssen, damit dieser Film als Screwball Comedy bezeichnet werden darf.

 

Merkmale des Genres

Trotz einer gewissen Inhomogenität des Genres gibt es darüber hinaus noch einige weitere Merkmale, die die Screwball Comedy charakterisieren. Ein oftmals phantasievoll ausgefochtener Geschlechterkampf, ein aberwitziges Tempo von Dialog und Handlung und eine kreativ verschleierte sexuelle Symbolik sind nur ein paar dieser typischen Charakteristika. Meine Untersuchung analysiert all diese Merkmale anhand diverser Filmbeispiele und kristallisiert so den typischen Screwball-Stil heraus. Davon ausgehend wird untersucht, welche gesellschaftlichen und politischen Einflüsse diesen Screwball-Stil geprägt haben und in wieweit eine Romantische Komödie heutzutage tatsächlich noch eine „echte“ Screwball Comedy sein kann.

 

Veröffentlichung

Durch Zufall stieß ich auf den Diplomica Verlag und entdeckte, daß dieser mir eine Option bietet, meine Arbeit - anstatt sie nur im Regal herumliegen zu lassen - zumindest noch einmal sinnvoll zu verwerten. Sie ist daher nun sowohl als eBook als auch als Print-Version erhältlich.

 

"Screwball Comedies als Produkt ihrer Zeit" im Diplomica-Verlag