logotype
  • image1 Mit dem Zeichenstift in Photoshop nachgezeichnete Konturen verwandeln ein Foto in eine Vektorgrafik.
  • image2 Orangenbaum in der Naehe von Soller auf Mallorca. Fotoeffekt durch Kombination verschiedener Fuelloptionen.
  • image3 Am Trafalgar Square in London. Kombination von Filtern und Einstellungsebenen.
  • image4 Am Strand von Port Pollensa auf Mallorca. Retroeffekt durch Filtertechniken und Farbvariationen.
  • image5 Biene auf Zierlauch. Effekt durch Kombination verschiedener Filter und Fuellmethoden.

Photoshop oder Photoshop Elements?

Oft werde ich von Seminar-Teilnehmern gefragt, ob es sinnvoller sei, sich für die Bildbearbeitung lieber Photoshop Elements oder Photoshop anzuschaffen.

Die Antwort auf diese Frage hängt wiederum von der Antwort auf eine Gegenfrage ab:
Arbeiten Sie hauptberuflich als Fotograf oder Designer?

Falls ja, dann ist die Anschaffung von Photoshop (aktuell in der Version CS5, Stand: Dezember 2011) für Sie fast schon unerlässlich.
Denn im Gegensatz zu Photoshop Elements bietet Ihnen Photoshop Funktionen wie z.B. den für die professionelle Druckvorstufe erforderlichen CMYK-Farbraum, den Zugriff auf die Kanäle-Palette oder beispielsweise die Möglichkeit, Bilder mit erhöhter Farbtiefe von 16 bzw. sogar 32 Bit zu bearbeiten.

Falls Sie sich jedoch eher als (ambitionierter) Hobby-Fotograf oder Hobby-Anwender bezeichnen würden und Ihr Interesse an Bildbearbeitung sich mehr auf den privaten Bereich beschränkt, ist für mein Dafürhalten Photoshop Elements – auch in Anbetracht der Tatsache, dass sein Lizenzpreis nur etwa ein Zehntel des Preises vom „großen Bruder“ Photoshop beträgt – für Sie die bessere Wahl.

 

Vielseitige Funktionen

In der aktuellen Version (Photoshop Elements 10, Stand: Dezember 2011) hat Photoshop Elements mittlerweile schon viele Funktionen zu bieten, die früher nur bei Photoshop zu finden waren. Hierzu gehören unter anderem:

  • der Einsatz von Ebenenmasken
  • das Anlegen von Einstellungsebenen
  • die Einrichtung von Hilfslinien

Diese Instrumente ermöglichen inzwischen schon eine relativ professionelle und auch noch nachträglich zu korrigierende Bildbearbeitung.

 

Mit wenigen Klicks zum Ziel

Darüber hinaus gehören zum Funktionsumfang von Photoshop Elements zahlreiche automatisierte Prozesse, die zwar nicht so viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten wie Photoshop bieten, dafür aber mit wenigen Klicks sehr ansehnliche Ergebnisse erzielen. Hierzu zählen unter anderem:

  • der Arbeitsbereich der Schnellkorrekturen
  • die Smart-Pinsel für schnelle Korrekturen und Spezialeffekte
  • die Effekte-Palette für schnelle Anwendung von Filtern, Ebenenstilen und Fotoeffekten
  • die Inhalte-Palette mit einem großen Fundus an direkt einfügbaren Rahmen, Hintergründen, Grafiken, Formen und Texteffekten
  • Anwendungen zur Erstellung von Grußkarten, Fotokalendern, Fotoalben, Diashows und Webgalerien mit einer Vielzahl an Vorlagen für verschiedene Anlässe
  • u.v.m.

Viele PlugIns und Filter, die für Photoshop konzipiert wurden, lassen sich auch in Photoshop Elements integrieren und machen es somit zu einer für den Hobbybereich sehr nützlichen und äußerst vielseitigen Software.